Hundetraining und Hundepension

Frankfurt | Niddatal

Sommerzeit – Insektenzeit

11.08.2008 von mamabe

Besonders im Sommer und Spätsommer sind sie unterwegs: Wespen und Bienen. Viele Hunde fühlen sich von den “summenden Dingern” magisch angezogen. Sie rennen hinterher, schnappen danach oder hauen mit der Pfote nach ihnen. Und schon ist es passiert – das “summende Ding” hat zugestochen. Erfolgt der Stich in Pfote oder Körper, wird das einem gesunden Hund nicht viel anhaben. Wenn eine Biene zugestochen hat, sollte allerdings der Stachel vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Anschliessend die Einstichstelle gut kühlen, um Schmerzen und Schwellung zu lindern.

Erfolgt der Stich jedoch in Maul oder Zunge, kann es für den Hund gefährlich werden. Deshalb gut beobachten, ob die Schleimhäute anschwellen. Dann sofort mit dem Hund zum Tierarzt – Erstickungsgefahr droht.

Nicht nur wir Menschen, auch Hunde können auf einen Stich allergisch reagieren. Es droht die Gefahr eines Schockzustandes. Hierbei können durch die allergische Reaktion ebenfalls die Atemwege zuschwellen, ohne dass der Stich in Maul oder Rachenraum erfolgt ist.

Eine Konfrontation Hund – Stachelinsekt lässt sich zwar nicht vermeiden. Doch lernt bereits der Welpe, erst gar nicht nach Insekten zu schnappen, ist die Gefahr schon mal ein wenig eingedämmt. Ebenso sollte man seinen Hund nicht in Fallobst oder in der Nähe eines Mülleimers stöbern lassen, um ihm diese schmerzhafte Erfahrung zu ersparen.



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3 Responses to “Sommerzeit – Insektenzeit”

  1. Frank

    Hallo mamabe,

    wir kennen es von uns Menschen, dass es eine unangenehme Sache ist, gestochen zu werden.
    Unsere Hunde sind da natürlich viel unbedachter und viel zu neugieriger, gerade mit wenig Erfahrung, so stehen wir als Leittier wieder in der Plicht, also aufpassen!
    Danke mamabe für Deinen Hinweis.
    LG
    Frank

  2. Guutsje2008

    Hallo,

    gibt es denn eigentlich keine Möglichkeit, dem Hund abzugewöhnen, nach den Tieren zu schnappen?

    LG Sabine

  3. mamabe

    Hallo Sabine,
    ein “Pauschalrezept”, dem Hund das Schnappen abzugewöhnen, gibt es nicht. Vor allem, wenn man draussen im Beisein seines Hundes Mahlzeiten zu sich nimmt, was besonders im Moment die Insekten richtig anzieht, hilft nur genaues beobachten.
    Bereits der erste Ansatz eines Schnappens sollte untersagt werden.
    Aber bitte auch daran denken, oftmals ist das Schnappen ein Reflex. Denn die Hunde spüren auch, wenn ein Insekt auf ihnen rumkrabbelt und mögen das oft genausowenig wie wir.
    Wir reagieren ja auch oft reflexartig, wenn ein Insekt auf unserem Arm etc. herumläuft bzw. uns um die Ohren summt.
    Also, bei allem “Training” dem Hund auch ein bisschen Verständnis entgegenbringen.

    LG
    Mamabe

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