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	<title>Kommentare zu: Eins, zwei, drei &#8211; Mehrhundehaltung in Deutschland</title>
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	<description>Ihre mobile Hundeschule in Frankfurt, Bad Vilbel und Niddatal mit angeschlossener Hundepension</description>
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		<title>Von: mamabe</title>
		<link>http://www.franks-hundetraining.de/2008/09/eins-zwei-drei-mehrhundehaltung-in-deutschland-2/comment-page-1/#comment-206</link>
		<dc:creator>mamabe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 20:46:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mobilehundeschule.net/?p=255#comment-206</guid>
		<description>Hallo Rosa,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Ich selber besitze auch zwei Hunde, die im Abstand von einem Jahr bei uns eingezogen sind. Zuerst die Hündin, damals ca. 2-3 Jahre (sehr ängstlich, immer wieder Panikanfälle), dann der Rüde, damals 7 Monate (mitten in der Pupertät) und nicht wissend, wohin mit seiner ganzen Kraft. Beide aus sehr schlechter Haltung. Er neigte dazu, alles an der Leine anzupöbeln, was sich so bewegte. Autos, Fahrradfahrer, Jogger, andere Hunde etc. Und es dauerte nicht lange und es kam, wie es kommen musste: Unsere ach so ängstliche Hündin übernahm die Angewohnheiten, die ihr halbstarker Beschützer an den Tag legte und bellte von nun an kräftig mit. Es folgten viele Trainingseinheiten, jeweils mit jedem Hund einzeln. Da die Hunde bei ihren jeweiligen Vorbesitzern sehr isoliert gehalten wurden, erfolgte auch mit jedem einzelnen eine Gewöhnung an sämtliche Umweltreize. Mit unserer ängstlichen Hündin begannen wir, Hundesport zu treiben um dadurch ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Der Rüde besuchte eine Junghundegruppe. Weiterhin wurde auf Spaziergängen, die alleine mit ihm unternommen wurden, ein Alternativverhalten trainiert, um ihm das &quot;Pöbeln&quot; abzugewöhnen. Parallel dazu auch einzeln mit unserer Hündig, um ihr das frischangewöhnte Bellen gleich wieder abzugewöhnen. Es kostete uns viele Stunden an Zeit, um mit beiden Hunden jeweils separat zu trainieren - von den Nerven ganz zu schweigen, die des öfteren &quot;blank&quot; gelegen haben. Aber es hat sich gelohnt und beide Hunde sind im &quot;Doppelpack&quot; gut führbar. Die zwei verstehen sich prächtig und es macht immer noch grossen Spass die beiden zu beobachten, wenn sie sich teilweise nur mit kurzem Blickkontakt zueinander verständigen oder zusammengekuschelt in ihrem grossen Körbchen liegen. Und als Mensch beruhigt es doch ein wenig das schlechte Gewissen, wenn man länger als geplant ausser Haus ist. So wie Du das ja auch schon geschrieben hast. Zwei Hunde oder mehr sind mit Sicherheit eine tolle Sache, wenn man sich von Anfang an über den zusätzlich entstehenden Zeit- und auch Kostenfaktor im klaren ist und dem auch gerecht werden kann. Ebenso sollte man sich unbedingt vor Aufnahme eines Zweithundes informieren, welche Regeln ich als Rudelführer beachten sollte, um ein möglichst harmonisches Miteinander der Hunde zu gewährleisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rosa,</p>
<p>vielen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Ich selber besitze auch zwei Hunde, die im Abstand von einem Jahr bei uns eingezogen sind. Zuerst die Hündin, damals ca. 2-3 Jahre (sehr ängstlich, immer wieder Panikanfälle), dann der Rüde, damals 7 Monate (mitten in der Pupertät) und nicht wissend, wohin mit seiner ganzen Kraft. Beide aus sehr schlechter Haltung. Er neigte dazu, alles an der Leine anzupöbeln, was sich so bewegte. Autos, Fahrradfahrer, Jogger, andere Hunde etc. Und es dauerte nicht lange und es kam, wie es kommen musste: Unsere ach so ängstliche Hündin übernahm die Angewohnheiten, die ihr halbstarker Beschützer an den Tag legte und bellte von nun an kräftig mit. Es folgten viele Trainingseinheiten, jeweils mit jedem Hund einzeln. Da die Hunde bei ihren jeweiligen Vorbesitzern sehr isoliert gehalten wurden, erfolgte auch mit jedem einzelnen eine Gewöhnung an sämtliche Umweltreize. Mit unserer ängstlichen Hündin begannen wir, Hundesport zu treiben um dadurch ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Der Rüde besuchte eine Junghundegruppe. Weiterhin wurde auf Spaziergängen, die alleine mit ihm unternommen wurden, ein Alternativverhalten trainiert, um ihm das &#8220;Pöbeln&#8221; abzugewöhnen. Parallel dazu auch einzeln mit unserer Hündig, um ihr das frischangewöhnte Bellen gleich wieder abzugewöhnen. Es kostete uns viele Stunden an Zeit, um mit beiden Hunden jeweils separat zu trainieren &#8211; von den Nerven ganz zu schweigen, die des öfteren &#8220;blank&#8221; gelegen haben. Aber es hat sich gelohnt und beide Hunde sind im &#8220;Doppelpack&#8221; gut führbar. Die zwei verstehen sich prächtig und es macht immer noch grossen Spass die beiden zu beobachten, wenn sie sich teilweise nur mit kurzem Blickkontakt zueinander verständigen oder zusammengekuschelt in ihrem grossen Körbchen liegen. Und als Mensch beruhigt es doch ein wenig das schlechte Gewissen, wenn man länger als geplant ausser Haus ist. So wie Du das ja auch schon geschrieben hast. Zwei Hunde oder mehr sind mit Sicherheit eine tolle Sache, wenn man sich von Anfang an über den zusätzlich entstehenden Zeit- und auch Kostenfaktor im klaren ist und dem auch gerecht werden kann. Ebenso sollte man sich unbedingt vor Aufnahme eines Zweithundes informieren, welche Regeln ich als Rudelführer beachten sollte, um ein möglichst harmonisches Miteinander der Hunde zu gewährleisten.</p>
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		<title>Von: Rosa</title>
		<link>http://www.franks-hundetraining.de/2008/09/eins-zwei-drei-mehrhundehaltung-in-deutschland-2/comment-page-1/#comment-203</link>
		<dc:creator>Rosa</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 21:10:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mobilehundeschule.net/?p=255#comment-203</guid>
		<description>Ja, ich würde sagen, da kann ich mitreden...Erst war es nur einer, dann zwei, dann 6 und nun schwanke ich immermal zwischen 2 und 3:)
Meine 2 &quot;Haupthunde&quot; sind es mittlerweile gewöhnt immer mal Welpen und Pflegehunde da zu haben...Allerdings würde ich heute aus der Erfahrung sagen, nie wieder 2 Hunde im gleichen Alter. Es war eher ein Zufall.Balou tat mir so furchtbar leid, dass ich ihn mit seinen 4 Monaten nicht bei den Besitzern lassen konnte.
Es war klar, dass ich ab diesem Tage 2 Hunde hätte.Promis ist nur einen Monat jünger als Balou.Es sind 2 Rüden.Es gab Zeiten in denen ich wirklich verzweifelt war und nicht mehr weiter wußte...Ich hatte das Gefühl alle Arbeit und Mühe die ich mir gab, war um sonst!!
So wie sie sich gutes von einander abschauen, so auch alles schlechte, zwischen durch Konkurenzverhalten (weil ich mich falsch verhielt, wie ich heute weiß), die folge Beissereien untereinander.
Es war wirklich nicht immer doppelte Freude, sondern oft doppelter Ärger, doppelte Wut...doppelte Arbeit, doppeltes Geld, (manchmal sechsfaches;)),doppelte Pubertät,doppelte Zeit...
Das einzige was irgendwann,in einem Wisch über die Bühne geht, ist das Gassi gehen. Aber auch da gab es Zeiten in denen ich der Erziehung wegen, einzelnd Gassi ging. Denn nach einer Weile, war ich selbst mit Spielzeug uninteressant, wenn wir Gassi gingen. Ausserdem festigt es gerade im Mensch-Hunderudel die Bindung, wenn man sich zwischenzeitlich alleine mit dem Hund beschäftigt.Jeder Hund ist nunmal anders, während dem einen nur eine quitschige Stimme als Belohnung reicht, braucht der andere etwas länger oder eine andere Art und Weise und sein Spielzeug zur Belohnung.

Dieser beliebte Spruch, von so vielen:Wenn man einen Hund hat, macht ein zweiter keinen Unterschied-kann nur von Menschen sein, die bisher nur einen Hund oder garkeinen haben/hatten.

Ich kann jedem nur ans Herz legen, es sich genau zu überlegen, durch zurechnen und sich zu informieren!!!

Ich würde meine 2 nie wieder her geben und mittlerweile bin ich auch ganz zufrieden (es geht halt immer besser, aber wir arbeiten darauf hin, gelle Frank;)), aber in 15 Jahren, wenn ich mir eventuell den nächsten Hund anschaffe, wird es definitiv ersteinmal nur einer und dann VIELLEICHT, nach 2,3 Jahren erst kommt der nächste im Haus, denn für die Hunde an sich und wenn man die Hunderegeln im Rudel kennt (sich nicht einmischt, als Mensch), gibt es nichts schöneres, als einen Hundebruder/eine Hundeschwester bei sich zuhaben, mit der man sich gemeinsam im Dreck wälzen kann und Pferde stehlen kann.Ausserdem sind sie nie wirklich alleine, wenn Mensch ausser Haus ist:)

Liebe Grüße die Rosa, der Promis, der Balou und noch der Easy.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich würde sagen, da kann ich mitreden&#8230;Erst war es nur einer, dann zwei, dann 6 und nun schwanke ich immermal zwischen 2 und 3:)<br />
Meine 2 &#8220;Haupthunde&#8221; sind es mittlerweile gewöhnt immer mal Welpen und Pflegehunde da zu haben&#8230;Allerdings würde ich heute aus der Erfahrung sagen, nie wieder 2 Hunde im gleichen Alter. Es war eher ein Zufall.Balou tat mir so furchtbar leid, dass ich ihn mit seinen 4 Monaten nicht bei den Besitzern lassen konnte.<br />
Es war klar, dass ich ab diesem Tage 2 Hunde hätte.Promis ist nur einen Monat jünger als Balou.Es sind 2 Rüden.Es gab Zeiten in denen ich wirklich verzweifelt war und nicht mehr weiter wußte&#8230;Ich hatte das Gefühl alle Arbeit und Mühe die ich mir gab, war um sonst!!<br />
So wie sie sich gutes von einander abschauen, so auch alles schlechte, zwischen durch Konkurenzverhalten (weil ich mich falsch verhielt, wie ich heute weiß), die folge Beissereien untereinander.<br />
Es war wirklich nicht immer doppelte Freude, sondern oft doppelter Ärger, doppelte Wut&#8230;doppelte Arbeit, doppeltes Geld, (manchmal sechsfaches;)),doppelte Pubertät,doppelte Zeit&#8230;<br />
Das einzige was irgendwann,in einem Wisch über die Bühne geht, ist das Gassi gehen. Aber auch da gab es Zeiten in denen ich der Erziehung wegen, einzelnd Gassi ging. Denn nach einer Weile, war ich selbst mit Spielzeug uninteressant, wenn wir Gassi gingen. Ausserdem festigt es gerade im Mensch-Hunderudel die Bindung, wenn man sich zwischenzeitlich alleine mit dem Hund beschäftigt.Jeder Hund ist nunmal anders, während dem einen nur eine quitschige Stimme als Belohnung reicht, braucht der andere etwas länger oder eine andere Art und Weise und sein Spielzeug zur Belohnung.</p>
<p>Dieser beliebte Spruch, von so vielen:Wenn man einen Hund hat, macht ein zweiter keinen Unterschied-kann nur von Menschen sein, die bisher nur einen Hund oder garkeinen haben/hatten.</p>
<p>Ich kann jedem nur ans Herz legen, es sich genau zu überlegen, durch zurechnen und sich zu informieren!!!</p>
<p>Ich würde meine 2 nie wieder her geben und mittlerweile bin ich auch ganz zufrieden (es geht halt immer besser, aber wir arbeiten darauf hin, gelle Frank;)), aber in 15 Jahren, wenn ich mir eventuell den nächsten Hund anschaffe, wird es definitiv ersteinmal nur einer und dann VIELLEICHT, nach 2,3 Jahren erst kommt der nächste im Haus, denn für die Hunde an sich und wenn man die Hunderegeln im Rudel kennt (sich nicht einmischt, als Mensch), gibt es nichts schöneres, als einen Hundebruder/eine Hundeschwester bei sich zuhaben, mit der man sich gemeinsam im Dreck wälzen kann und Pferde stehlen kann.Ausserdem sind sie nie wirklich alleine, wenn Mensch ausser Haus ist:)</p>
<p>Liebe Grüße die Rosa, der Promis, der Balou und noch der Easy.</p>
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