Hundetraining und Hundepension

Frankfurt | Niddatal

Zahnwechsel beim Hund

22.10.2008 von mamabe

Hunde werden, wie wir Menschen auch, ohne Zähne geboren. Ca. mit dem 15. bis 50 Lebenstag brechen nacheinander die Milchzähnchen durch. Das Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen. Zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat findet der Zahnwechsel statt. Die Milchzähne fallen aus, die bleibenden Zähne kommen durch. Der Zeitpunkt, wann der Zahnwechsel abgeschlossen ist, ist z.B. auch von der Rasse abhängig. Pauschal lässt sich sagen, dass bei grossen Rassen der Zahnwechsel früher abgeschlossen ist als bei kleinen Hunden. Das bleibende Gebiss besteht aus 42 Zähnen.

Probleme beim Zahnwechsel

Bei vielen Hunden verläuft der Zahnwechsel so unauffällig, dass der Besitzer kaum etwas davon mitbekommt. Viele ausgefallene Milchzähnchen werden verschluckt, einige findet der Besitzer z.B. auf dem Fussboden oder in irgendwelchen Kauartikeln. Bei anderen verursacht er starke Schmerzen oder es kommt zu Störungen beim Zahnwechsel. Das häufigste Problem stellen Milchzähne dar, die nicht ausfallen. Die bleibenden Zähne können dadurch nicht an ihrer normalen Position hochwachsen und werden schief. Vor allem bei Hunden kleinerer Rassen ist dieses Problem weit verbreitet. Hier muss der Hund unbedingt dem Tierarzt vorgestellt werden, da ein Ziehen der nicht ausgefallen Milchzähne oft unumgänglich ist. Im allgemeinen gilt, dass beim Durchbruch des bleibenden Zahns der Milchzahn ausgefallen sein muss, um Platz für den bleibenden Zahn zu schaffen.

Wie kann ich meinem Hund während des Zahnwechsels helfen?

Während des Zahnwechsels haben die Hunde ein erhöhtes Kaubedürfnis. Das Zahnfleisch juckt und das Nagen wirkt wie eine Massage. Deshalb dem Hund in dieser Zeit Kauartikel (Ochsenziemer, Büffelhautknochen etc.) anbieten, um die Wohnungseinrichtung zu verschonen. Während des Zahnwechsels sollte auf Zerrspiele verzichtet werden. Manche Hunde verweigern in dieser Zeit auch das Trockenfutter. Hier kann das Einweichen eine Erleichterung bringen. Es ist auch nichts ungewöhnliches, dass das Zahnfleisch blutig ist, wenn der Hund sich einen Milchzahn ausgebissen hat. Ab und an kann der Hund durch das “Zahnweh” auch mal “nicht gut drauf sein”. Aber sobald das bleibende Gebiss durchgebrochen ist, sind alle Schmerzen vorbei und alles ist wieder o.k.



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13 Responses to “Zahnwechsel beim Hund”

  1. A. aus Neustadt am Ruebenberge

    Bei unserem Mischling hat der Zahlwechsel hervorragend geklappt. Nun hab ich aber gelesen, dass man Hunden auch regelmäßig die Zähne putzen sollte, um zahlsteinbildung vorzbeugen. Ich frage mich nun ob nicht das o.a. Kaumaterial für die zahlpflege ausreicht oder ob es wirklich besser ist, dem Hund die Zähne auch mannuel mit einer Bürste zu reinigen. Gibt es dazu Meinungen? Danke! A. aus Neustadt am Rübenberge

  2. Marina

    Guten Tag.mein Welpe Eddy verliert nun seine ersten zähne.meinen Freund und mir ist aufgefallen das eddy seitdem immer öffter schnauft.als ob er etwas in der Nase hat.ist das normal oder gehört das dazu oder ist das ein Schnupfen?
    den Bericht finde ich super hat mir schonmal weiter geholfen.
    Vielen dank

  3. Frank

    Hört sich nach Schnupfen an.
    Gude Besserung

  4. nadine

    mein mischling ist gerade im zahnwechsel mit fünf monaten,
    aber teilweise spinnt er total und hetzt auf der couch mit eingezogenem schwanz hin und her. ich glaub einfach das der schmerz von hund zu hund unterschiedlich ist manche hunde einfach anfälliger sind

    aber naja gott sei dank geht das vorbei ich hoffe das dauert nicht so lange ;-)

  5. JinLeeHui

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  6. CiscoGlcSxMM

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  7. Astrid

    Hallo!

    Ich habe heute festgestellt, dass unser 4 Monate alter Harlekin-Zwergpudelwelpe “Mickey” die ersten Milchzähnchen verloren hat. Nun hat er aber, zusätzlich zu dem extrem erhöhten Kaubedarf, auch noch seit mehreren Tagen einen starken Juckreiz, welcher den gesamten Körper betrifft. Ich war schon mit ihm bei der Tierärztin (allerdings war das, bevor mir der Zahnwechsel aufgefallen ist), aber die hat nichts ungewöhnliches feststellen können. Parasiten hat er zumindest keine.

    Kann dieser Juckreiz auch mit dem Zahnwechsel zusammen hängen?

    Da wir zudem kommende Woche auch noch in den Urlaub fahren wollen (längere Autoreise), wüsste ich gerne, ob ich da irgendetwas beachten muss.

    Gruß Astrid

  8. Frank

    Hallo Astrid,

    Juckreiz kann leider viele Ursachen haben von Stress bis Allergien.
    Persönlich glaube ich nicht, dass heißt nicht wissen, dass es mit den Zähnen zu tun hat. Man sollte natürlich die Ganzheitlichkeit beachten, deswegen ist es nicht auszuschließen.
    Ich würde bei der Ernährung anfangen und einen Allergie Test machen.

    Viel Erfolg

    Franks Hundeherberge

  9. Marina

    Hallo!

    Unsere Labbi-Hünding (4 Monate) ist im Zahnwechsel (zumindest hat sie einen zahn schonmal verloren); außerdem ist sie die öfters am Tag am brechen (kommt aber kein Futter, sondern eine klare Flüssigkeit und Schleim) und hat ein bißchen blutigen Schleim im Kot.
    Was könnte das sein und hängt es evtl. mit dem Zahnwechsel zusammen?

  10. Frank

    Hallo,
    hört sich eher nach Darmparasiten an, würde eine Kotuntersuchung machen lassen, sowie bei uns auf der Hunderherbergen Seite in den Aufnahmebedingungen beschrieben.
    Viel Glück.

  11. steff

    hallo frank,
    mein hund zahn gerade, er ist 4,5 monate alt.
    deutsche dogge.
    haben milchzähne wurzeln, oder sind die gefundenen zähne abgebrochen ?
    sein fang richt auch etwas blutig,ist aber fleißig am fressen und nagen.

    lg
    steff und hunde

  12. Britta

    Hallo Frank,
    mein Welpe ( gute 4 Mon. ) ist auch gerade im Zahnwechsel, hat jetzt Fieber bekommen, muss brechen und hat Durchfall. Kann das mit dem Zahnwechsel zu tun haben, oder ist es eher eine Magendarm-Geschichte?
    LG Britta

  13. Natalia

    Mein Welpe Bello (fast ganze 5 Monate) verliert bald seinen ersten Zahn, der ist ziemlich umgeknickt und geht nach innen, an einer Seite ist er noch fest. Soll ich ihn ziehen oder lassen?

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