Hundetraining und Hundepension

Frankfurt | Niddatal

Die ist bei der Ausbildung z.B. sehr wichtig. Hat der Hund Spaß bei der Arbeit, so wird er auch freudig und gerne lernen. Falscher Ehrgeiz des Besitzers, der seinen Hund dadurch unter Druck setzt, ist völlig fehl am Platz. Jeder Hund ist ein Individuum mit unterschiedlichen Vorlieben für die “Motivationshilfen”. Und auch das Tempo, mit dem die Hunde lernen, ist nicht bei allen gleich. Darauf sollte man unbedingt Rücksicht nehmen. Steckt man die Lernziele zu hoch und der Hund muß dadurch ständig korrigiert werden entsteht Frust – bei Hund und Halter !! Deshalb das Training “step by step” aufbauen gemäß dem Motto: So positiv wie möglich, so negativ wie nötig !! Wichtig bei Motivationshilfen ist, daß der Hund diese auch als “positiv” empfindet. Dies können bei einem verfressenen Hund besondere Leckerchen sein, bei einem verspielten das Lieblingsspielzeug, bei einem verschmusten Streicheleinheiten etc. Hier liegt es an dem Besitzer herauszufinden, welche Vorlieben sein Hund besitzt. Superwichtig ist auch, daß die Motivationshilfe/Belohnung zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Also immer dann, wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Genaue Beobachtung und Schnelligkeit sind also gefragt! Mit einer “hohen und heiteren Stimme” sowie “Rennspielchen mit dem Hund” kann man ruhigere Exemplare ebenfalls recht gut aus der “Reserve locken”. Sollte man mal nicht gut drauf sein ist es besser, an diesem Tag nicht zu üben und einfach mal “nur” Gassi zu gehen – schlechte Laune ist keine gute Basis für die . Zu guter Letzt ist Konsequenz bei der ebenfalls sehr wichitg. D.h., nicht ständig die Kommandos wechseln wie z.B. heute “Hier”, morgen “Komm” und übermorgen “Zu mir” sondern immer bei einem Kommando bleiben und das Kommando welches man gibt, auf jeden Fall auch bei dem Hund einfordern!



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3 Responses to “Was ist wichtig bei der Hundeerziehung?”

  1. Flug

    Auf anderen Seiten lese ich wieder, dass es schlecht wäre seinen Hund mit Leckerchen zu erziehen? Was soll man denn da noch glauben? Es hört sich immer alles so gut an, aber ich finde es schwer das alles umzusetzen!! Es ist ja nicht so, dass mein Hund nicht hört aber wir haben ihn mit 3 Jahren aus dem Tierheim bekommen und da ist die erste Sozialisation schon abgeschlossen. Er könnte einfach besser hören und schneller damit man ihn auch mal von der Leine lassen kann…. Was meint ihr, ist eine Hundeschule wirklich notwenig oder kann ich auch auf “eigene Faust” das erreichen was ich mir wünsche?

  2. Frank

    Das ganze Spektrum der Hundeerziehung bis Beziehung ist so breit gefächert und wieso?
    Weil jeder in sich selbst einzigartig ist.
    Dies braucht dann auch eine sehr Individuelle Erziehungs- und Beziehungsarbeit.
    Bei dem einen gehen Leckerlie gut, beim anderen Spiel oder nur auf die Beziehung eingehen, kann auch schon langen.
    Jeder Hund kann nur so gut sein wie sein Mensch.
    Wenn Sie das Leittier wiederspiegeln, zudem der Hund Vertrauen und Respekt hat, dann brauchen Sie gut wie keine Erziehungsarbeit.
    Jetzt kommt die Frage, haben Sie ausreichend Kenntnisse dafür?
    Wenn nicht, dann brauchen Sie eine gute Hundeschule.

  3. Manu

    Frank hat ja eigentlich schon alles erklärt! Ergänzen möchte ich noch dass Hunde das machen, was wir von ihnen wollen weil sie a) gelernt haben, dass es sich für sie lohnt oder b) weil sie gelernt haben, dass es ansonsten unangenehm für sie wird. Wählt man Variante a), arbeitet man mit sogenannten Motivationshilfen, auch Belohnung genannt. Wie auch immer diese auch aussehen mag! Verwirrung sorgt bei vielen Hundebesitzern dass sie des öfteren mit der Aussage konfrontiert werden, man solle Lockmittel möglichst schnell abbauen. Jedoch wissen viele Hundebesitzer nicht den Unterschied zwischen einer Belohnung und einem Lockmittel. Der Unterschied ist der, dass bei der Arbeit mit einem Lockmittel die Belohung schon in der Hand ist, wenn ich das Kommando gebe. Führt der Hund das Kommando aus, bekommt er seine Belohnung. Da die Gefahr besteht, dass der Hund das Kommando nur wg. dem Lockmittel ausführt, sollten Lockmittel schnellstmöglich abgebaut werden. Wenn ich dann über Futterbelohnung mit dem Hund arbeite, halte ich, wenn ich das Kommando gebe, noch kein Futter in der Hand! Erst wenn der Hund das Kommando ausführt, bekommt der Hund seine Belohnung, die ich aus der Jackentasche, Bauchtasche etc. hole. Es soll ja auch nicht so sein, dass wir jetzt jahrelang kiloweise Leckerchen mit uns rumschleppen. Am Anfang der Hundeausbildung soll es für den Hund einfach ein Anreiz sein, gerne und motiviert zur arbeiten. Nach und nach wird die Futterbelohnung reduziert und es wird nur noch ab und zu belohnt. Das macht das ganze für den Hund auch spannend da er nie genau weiss, wann er etwas bekommt!
    Bei Variante b) wird mit viel Druck und/oder auch Gewalteinwirkung gearbeitet. Hunde, die leider teilweise heute immer noch so ausgebildet werden, gehorchen aus – oftmals aus purer Angst. Und dass dies keine Basis für eine vertrauensvolle uns respektvolle Mensch/Hund Basis ist, versteht sich wohl von selbst!

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